Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln

  
Nahrungsergänzungsmittel sind zwar im allgemeinen eher unschädlich, aber es bestehen durchaus gewisse Risiken bei der Anwendung von Nahrungsergänzungen.

Einige Nahrungsmittelergänzungen dürfen nicht überdosiert werden (z.B. Vitamin A), und bei anderen bestehen Zweifel, ob die Langzeitanwendung gesund ist (z.B. Kieselerde).

Besonders schädlich ist es jedoch, wenn man sich auf die Zufuhr künstlicher Vitamine und Mineralstoffe verlässt und sich regelmässig ungesund ernährt.

Ausserdem gibt es mehrere Behandlungsrichtungen, bei denen hochdosierte Vitamine oder andere Nahrungsergänzungen zur Behandlung ernster Erkrankungen eingesetzt werden. Diese Vorgehensweise ist sehr gefährlich, denn aus medizinischer Sicht helfen hochdosierte Vitamine nicht gegen lebensbedrohliche Erkrankungen (z.B. Krebs). Wenn die fachgerechte Behandlung unterbleibt, kann es in solchen Fällen sogar zum Tod führen.

Nur wenn man die Nahrungsergänzungsmittel bestimmungsgemäss einsetzt, sind sie relativ risikoarm.

Die bestimmungsgemässe Nutzung bedeutet:

  • Nahrungsergänzung nicht überdosieren.
  • Nahrungsergänzung entsprechend Beipackzettel oder ärztlichem Rat anwenden.
  • Nahrungsergänzungsmittel können keine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung ersetzen.
  • Nahrungsergänzungsmittel sind nicht zur Behandlung schwerer Krankheiten geeignet, bestenfalls als Begleittherapie.


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